TuS Jahn

Turn- und Sportverein Jahn 1891 e. V. Lüdenscheid

Endrunde der Kegel-Stadtmeisterschaften 2019 - Einzelwettbewerbe

Kathrin Krämer und Heinz-Jürgen Lange sind Kegel-Stadtmeister 2019

Jährlich im November werden unter der Regie der Sportkegelabteilung des TuS Jahn Lüdenscheid und des veranstaltenden Stadtsportverbandes die Endkämpfe der Stadtmeisterschaften im Kegeln durchgeführt. Am ersten von drei Endrundenterminen des Jahres sind am 12.11.2019 acht Damen und zehn Herren auf den Bundeskegelbahnen im Restaurant Athen angetreten, um die diesjährigen Einzelsieger zu ermitteln. Alle Teilnehmer hatten sich in Vorrundenwettbewerben für den Endrundenstart qualifiziert.

Einzelstadtmeisterschaften 2019

Heike Rath, Kathrin Krämer, Susanne Gerhardt (von links nach rechts)

Einzelstadtmeisterschaften 2019

Heinz-Ullrich Tillmann, Heinz-Jürgen Lange, Ulli Barthelmes (von links nach rechts) - Fotos: Ralf Weinberg

Weitere Fotos, auch aus früheren Wettbewerben, hier in unserer Bildergalerie.

In der Endrunde der Damen traten neben der Titelverteidigerin Heike Rath sieben weitere Lüdenscheider Keglerinnen an, die allesamt bereits im Vorjahr diesen Wettbewerb bestritten hatten. Im ersten Durchgang der "Lüdenscheider Partie" setzte sich Kathrin Krämer mit 180 Punkten, der Höchstpunktzahl des Tages, an die Spitze. Susanne Gerhardt mit 158, Carmen Brummelte mit 150, Christa Weinberg mit 141 und Heike Rath mit 137 Punkten belegten die folgenden Plätze. Nachdem Carmen Brummelte und Christa Weinberg im zweiten Durchgang unter ihren vorgelegten Zahlen blieben, landeten sie am Ende auf den Plätzen vier und fünf vor Jill Krämer, Heike Illhardt und Sabine Weiß. Beim Kampf um die Plätze eins bis drei blieb es bis zum Schluss spannend, auch durch eine von Heike Rath gestartete Aufholjagd. Mit 175 Punkten in Durchgang zwei kam sie auf eine Gesamtzahl von 312 Punkten. Das reichte für die Siegerin der letzten drei Jahre aber "nur" für Platz zwei, da Kathrin Krämer sich mit einem Vorsprung von fünf Punkten und insgesamt 317 Punkten den Titel der Stadtmeisterin 2019 sichern konnte. Susanne Gerhardt blieb als dritte Siegerin mit einer Gesamtzahl von 307 Punkten ebenso knapp hinter den beiden Erstplatzierten. Wie so oft in diesem Wettbewerb waren die Würfe auf die letzten Bilder und insbesondere auf den Vorderkranz, bei dem jedes getroffene Holz acht Punkte bringt, in hohem Maße mitentscheidend über das Abschneiden.

Anders als bei den Damen war das Teilnehmerfeld der Herren in zwei Gruppen aufgeteilt, die in zwei Durchgängen des "Großen Fredenbaums" die Sieger ermittelten. Die Titelträger der beiden letzten Jahre konnten beide, obwohl qualifiziert, nicht teilnehmen. Heinz-Jürgen Lange, der im letzten Jahr nicht dabei war, aber zuvor im Jahr 2017 den zweiten Platz belegt hatte und in den Jahren 2015 und 2016 Stadtmeister wurde, galt jetzt als klarer Favorit. Diese Einschätzung unterstrich er gleich mit einer Zahl von 308 Punkten im ersten Durchgang. Mit 286 Punkten blieb Heinz-Ullrich Tillmann knapp dahinter, gefolgt von Michael Hofmann mit 259, Björn Lissel mitt 244 und Ulli Barthelmes mit 230 Punkten. Nach dem Bahnwechsel zur Halbzeit vergrößerte Heinz-Jürgen Lange seinen Vorsprung kontinuierlich und erzielte in Durchgang zwei die Tagesbestleistung von 321 Punkten, so dass ihm am Ende mit 629 Punkten der Titel nicht zu nehmen war. Auch Heinz-Ulrich Tillmann konnte mit 298 Punkten sein Ergebnis aus Durchgang eins noch einmal verbessern und sich mit insgesamt 584 Punkten Platz zwei sichern. Spannend war dagegen der Kampf um die weiteren Plätze. Schlussendlich sicherte sich Ulli Barthelmes dank eines sehr guten zweiten Durchgangs mit insgesamt 519 Punkten den Pokal des Drittplatzierten. Die weiteren Plätze belegten Michael Hofmann, Björn Lissel, John Krämer, Jens Keller, Ralf Weinberg, Dirk Nädler und Tim Schmalenbach. Ähnlich wie bei der "Lüdenscheider Partie" bringen auch beim "Großen Fredenbaum" die letzten Bilder die meisten Punkte. Durch ein wenig Glück bei Bild elf, dem "Nagel", oder einen präziesen Wurf bei Bild zwölf, den "Bauern" hätte sich der eine oder andere Teilnehmer gleich eine bessere Platzierung erspielen können.