TuS Jahn

Turn- und Sportverein Jahn 1891 e. V. Lüdenscheid

Jahn-Kegler machen den Aufstieg vorzeitig klar

In ihrem vorletzten Spiel der diesjährigen Kreisliga-Saison empfingen die Sportkegler des TuS Jahn Lüdenscheid auf den Bahnen im Restaurant Athen die vierte Mannschaft der TG Friesen Klafeld-Geisweid. Beide Mannschaften haben sich in den vorangegangenen Spielen einen Zweikampf um Platz eins geliefert. Vor diesem entscheidenden Spiel lagen die Lüdenscheider in der Tabelle mit einem Punkt Vorsprung vorne. Am heutigen Spieltag hätten die Jahn-Kegler bei einem 2:1-Sieg den Vorsprung noch ausbauen können. Da die Lüdenscheider in ihrem letzten Spiel aber noch auswärts bei der KV Iserlohn 3 antreten müssen, könnten sie bei einer Niederlage in dieser letzten Begegnung hinter die Siegerländer zurückfallen, die in ihrem letzten Spiel Heimrecht gegen dieselbe Iserlohner Mannschaft haben. Deshalb strebten die Lüdenscheider heute einen 3:0-Sieg an, der die Kreisliga-Meisterschaft und den Aufstieg schon jetzt sicherstellen würde.

Jahn-Kegler

Die Sportkegel-Mannschaft des TuS Jahn Lüdenscheid - Archivfoto: Heinz Brummelte

Erneut hatte die Friesen-Viertvertretung mit Florian Eling und Adrian Vogt ihre besten Kegler in den Startblock gestellt. Doch mit 673 und 663 Leistungspunkten (Holzzahlen) im kombinierten Spiel (120 Wurf Volle und Abräumen mit Gassenzwang) blieben beide etwas unter ihren Möglichkeiten. Dies nutzten auf Lüdenscheider Seite Holger Anders mit 672 Punkten und Michael Rohrmeyer mit seiner persönlichen Saisonbestleistung von 715 Punkten, um für ihre Mannschaft einen Vorsprung von 51 Punkten herauszuholen. Bei normalem Verlauf im Schlussblock sollte das zumindest für einen 2:1-Sieg reichen. Doch für einen 3:0-Erfolg war es für die Lüdenscheider Schlusskegler wichtig, nicht nur nach Leistungspunkten, sondern auch in der Ergebnisreihenfolge der einzelnen Spieler möglichst weit vorn zu liegen. Im Spielverlauf zeigte sich dann, dass der Friesen-Kegler Reinhard Vogt, der am Ende 605 Zähler aufweisen konnte, den Lüdenscheider Sieg nicht gefährden konnte, aber dass Christel Kretschmer sehr gut unterwegs war. Um ganz sicher die nötigen Zusatzpunkte einzufahren, wollten die Lüdenscheider Schlusskegler also die 673 Holz von Florian Eling überbieten. Und das gelang schlussendlich sowohl Roberto Fritzsche mit 680 als auch Detlef Heider mit 706 Leistungspunkten. Christel Kretschmer hatte am Ende 675 auf dem Startzettel stehen, die Bestleistung der Gastkegler an diesem Tag. Somit endete der Vergleich nach Leistungspunkten 2773:2616 zugunsten der Heimmannschaft. Aus der Ergebnisreihenfolge der Spieler ergab sich eine Zusatzwertung von 24:12 und damit der angestrebte 3:0-Punktsieg für die Mannschaft des TuS Jahn Lüdenscheid.

In der Tabelle haben die Jahr-Kegler nach dem siebten Spiel beider Mannschaften einen Vorsprung von vier Punkten auf die TG Friesen Klafeld-Geisweid 4 und stehen damit vorzeitig als Kreisliga-Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga fest. Das Saisonziel "direkter Wiederaufstieg" wurde erreicht, weil der direkte Konkurrent, TG Friesen, dreimal bezwungen werden konnte, davon einmal auf dessen eigener Bahnanlage. Am 4. Januar 2020 müssen die Lüdenscheider Sportkegler noch einmal in Iserlohn-Heidebad antreten. Auch wenn das Spiel für die Meisterschaft bedeutungslos geworden ist, streben die Jahner noch einen Auswärtssieg zum Saisonabschluss an.

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